Sammlung Daimler
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Daimler Contemporary       
12. März - 30 Mai

 

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Minimalism Germany 1960s

     
   

 

     


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Symposium
Minimalism Germany 1960s

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Bereits seit dem Jahr 2001 verfolgt die Daimler Kunst Sammlung die Spuren minimalistischer Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst und in angrenzenden Bereichen seit den 1960er Jahren. Sowohl in Ausstellungen als auch in umfangreichen Publikationen wurden die Geschichte und Entwicklung des Minimalismus in Europa und Amerika erarbeitet und dokumentiert. Anlässlich der aktuellen Ausstellung Minimalism Germany 1960s, die sich erstmalig ausschließlich reduktionistisch arbeitenden Künstlern in Deutschland zwischen 1954 und 1974 widmet, wird das Symposium repräsentative Aspekte dieser Bewegung in den Blick nehmen, Entstehung und Entwicklungen nachzeichnen und Facetten aktueller Rezeption beleuchten.

Bei dem Symposium handelt sich um eine öffentlich zugängliche, dreitägige Veranstaltung, die in den Räumlichkeiten des Daimler Contemporary Berlin im Haus Huth stattfindet. Abhängig vom Veranstaltungstyp finden bis zu 60 Personen Platz in den Ausstellungsräumen.

Geplanter Ablauf:

Donnerstag 13.05.

17 - 20 Uhr: Minimalism Germany 1960s - Opening Venue

    • Begrüßung & Einleitung durch Dr. Renate Wiehager, Kuratorin Daimler Kunst Sammlung

      Im Anschluss Eröffnungsvorträge mit anschließender gemeinsamer Gesprächsrunde

    • Auftaktvortrag: "Minimal Art - eine kritische Retrospektive" - von Prof. Dr. Gregor Stemmrich (FU Berlin)

    • -Bildvortrag von Jürgen Wesseler (Bremerhaven) und anschl. Gespräch mit Dr. Thomas Deecke (Berlin) - Rückblick auf seine Erfahrungen mit den Künstlern im Kabinett für aktuelle Kunst in Bremerhaven (seit 1967)

Ab 21 Uhr

    Video Session I

    • Filmprogramm "Struktureller Film", kuratiert von Marc Glöde (Berlin) - in Kooperation mit dem Kino Arsenal (Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin) u.a. mit Morgan Fisher, Jack Goldstein, Robert Morris, Peter Roehr, Richard Serra, Michael Snow.

 

 

Freitag, 14.05:


10 - 13 Uhr - Minimalism Germany 1960s - Round Table

Kurzvorträge von Autoren/Kritikern/Kunsthistorikern zum Thema "Entwicklung und Herausbildung des Minimalismus in Deutschland - Bedeutung und Relevanz"
(jeweils 20-25min Kurzvorträge mit anschl. Gesprächsrunde)

  • Prof. Dr. Gregor Stemmrich - Professor für Kunstgeschichte an der FU Berlin
  • Dr. Renate Wiehager - Leiterin der Daimler Kunst Sammlung
  • Franz Erhard Walther - Künstler
  • Hans Mayer - Galerie Hans Mayer - Über die Situation im deutschen Kunsthandel in den 1960er Jahren
  • Prof. Dr. Helmut Draxler - Kunst- und Kulturtheoretiker/ Professor für Ästhetische Theorie an der Merz Akademie

13 - 14.30 Uhr Mittagspause

14.30 - 18.45 Uhr - Minimalismus und Reduktion: Die Künstler

Kurzvorträge von Experten/Autoren/Kuratoren zu ausgewählten Positionen deutscher Vertreter des Minimalismus und Künstlergespräche mit ausgewählten Vertretern in der Ausstellung/Sammlung repräsentierter Künstler:

  • Miriam Schoofs (Berlin) über das frühe Werk von Hanne Darboven
  • Künstlergespräch mit Franz Erhard Walther
  • Siw Krueger (Berlin) über Imi Giese und Imi Knoebel
  • Astrid Wege (Köln) über Charlotte Posenenske
  • Dr. Dirk Welich (Dresden) über Hermann Glöckner

19.00 - 20.00 Uhr Minimalismus in Musik

Diedrich Diederichsen über die Entstehung und Eigenheiten der Minimal Musik

20 - 21.30 Uhr - Minimal Concert

Konzert mit klassischer Minimal Musik von James Tenney und Ernstalbrecht Stiebler im Dialog mit den ausgestellten Werken - präsentiert vom Solistenensemble Kaleidoskop e.V. (Berlin)

 

 

Samstag, 15.05.

10 - 13.30 Uhr Minimalismus in Architektur, Design, Literatur & Theater und Film

Einbindung von zeitgenössischen Kulturschaffenden, um die Bedeutung und Relevanz des Minimalismus auch für angrenzenden Bereiche zu verdeutlichen, mit

  • Architektur: Dr. Susannah Cremer-Bermbach (Bonn) über die Architekten/Designer Sep Ruf und Egon Eiermann
  • Design: Prof. Florian Seiffert (Wiesbaden) über die Entwicklung des Produkt-Designs in den 1960er Jahren
  • Literatur & Theater: Sandra Berchtel (Innsbruck) über die Kunst der Reduktion in Literatur und Theater

  • Film: Prof. Dr. Norbert Grob über die Kunst der Reduktion im Film

13.30 Uhr - 14.30 Uhr Mittagspause

14.30 - 16 Uhr - Minimalism Video Session II

Video-Vorführung von Künstlerfilmen und Dokumentationen amerikanischer und deutscher Minimal-Künstler, u.a. mit : Franz Erhard Walther, Roberth Smithson, Yvonne Rainer, Mathias Goeritz, Hermann Glöckner, Charlotte Posenenske, Gerry Schum, Gerd Winkler

16.30 -18 Uhr Abschlussveranstaltung: Minimalism Contemporary

Künstlergespräch mit Hartmut Böhm - über Definitionen und Begrifflichkeiten im Kontext der Minimal Art und anschließende Zusammenfassung der Beiträge des Symposium


Charlotte Posenenske
Vierkantrohre SerieD 1967

 
 
     

 


Eckhard Schene
Trophy II/69; 1969
Holz, Kunstharz, 3 tlg.

 
 
           
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