Sammlung Daimler
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Contemporary - Profil und Übersicht
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Die Sammlung: Profil und Aktivitäten
Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz Publikationen


Daimler Contemporary         
31. März – 23. September 2012

 

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›Minimalism in Germany. The Sixties II
Abstraktion und Serialität, Zero, konkrete Tendenzen und Skulptur als
Handlung

     
   

 

 

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Jeden zweiten Samstag finden zwei deutschsprachige Führungen statt. Die Rundgänge dauern jeweils eine Stunde. Die erste Führung befasst sich mit ausgewählten Aspekten der laufenden Ausstellung, die zweite mit den großen Skulpturen der Daimler Kunst Sammlung am Potsdamer Platz: Keith Haring, Francois Morellet, Nam June Paik, Robert Rauschenberg, Frank Stella, Mark di Suvero, Jean Tinguely, Auke de Vries (Treffpunkt: Daimler Contemporary). Darüber hin-aus finden Gespräche und Vorträge mit Künstlern, Kuratoren und Experten im Daimler Contemporary statt.

Samstag, 7. April

16 Uhr Führung

Minimalism in Germany - Ein chronologischer Rundgang
Böhm, Buchholz, Darboven, Glöckner, Goeritz, Posenenske, Roehr, Rückriem, Schene, Stromsky, Walther
Als Auftakt werden in der Führung wichtige Tendenzen abstrakter Kunst der 1960er Jahren aus Deutschland vorgestellt und die Entstehung und Entwicklung von Zero, Minimal Art, Konzept und Serialität thematisiert.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz



Montag, 16. April

19 Uhr Talk im Haus Huth

Die Künstler - Hartmut Böhm und Helmut Stromsky
Die Künstler Hartmut Böhm und Helmut Stromsky können als Vertreter eines eigenständigen deutschen Minimalismus gelten. Böhm vollzieht in seinen Zeichnungen, Reliefs und Rauminstallationen, die seit den 1960er Jahren entstehen, eine systematische und maximale Reduktion formaler Mittel. Das Werk des Bildhauers und Zeichners Helmut Stromsky ist über Jahrzehnte nachdrücklich durch eine Auseinandersetzung mit der Architektur der Moderne geprägt worden. Grundlegend für sein Schaffen ist die Analyse des Raums, dessen Qualitäten er in seinen Plastiken, Zeichnungen, Fotografien und Architektur-Skulpturen nachgeht.


Samstag, 21. April

16 Uhr Führung

Berlin, Dresden, München - Einflüsse konstruktivistischer Avantgarden in Deutschland
Buchholz, Glöckner, Goeritz, Rückriem
Was ist eigentlich Konstruktivismus in der Kunst? Woher kommt er und wann und wie wirkte er sich auf das Schaffen der Künstler in den kulturellen Zentren in Deutschland aus? Die Führung stellt das erste, 1922 in Berlin entstandene Raumkonzept eines deutschen Konstruktivisten (Erich Buchholz) vor und zeigt Beispiele konstruktivistischer Bildkonzepte der 1960er/70er Jahre.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz

Samstag, 5. Mai

16 Uhr Führung
Zero, Konkretion, Konzept - Neue Formen des Bildes
Böhm, Posenenske, Roehr, Uecker, Walther
Serialität, Progression, Variabilität und Modularität sind charakteristische Begrifflichkeiten im Kontext eines eigenständigen deutschen Minimalismus. Während Hartmut Böhm diese von der Konkreten Kunst herkommend entwickelt, setzen Franz Erhard Walther, Peter Roehr und Charlotte Posenenske Anfang der 1960er Jahre eher bei neuen Bildformen an, die im Umfeld der europäischen Zero-Bewegung diskutiert wurden, und nehmen Aspekte von Conceptual Art und Process Art vorweg.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz


Samstag, 19. Mai

16 Uhr Führung

Banalität des Materials - Symbolik des Materials
Roehr, Rückriem, Schene, Posenenske, Walther
Besucher der frühen Minimal- Ausstellungen waren konfrontiert mit roh bearbeiten Steinplatten (Rückriem), Sperrholz und PVC Folien (Schene), Stahl, Pappe, Autolack (Posenenske), Papierfaltungen, Packpapier und Baumwollstoffen (F. E. Walther). Derart formulierte sich auf der Materialebene der Anspruch von Entindividualisierung und Objektivierung nicht selten mit einer Schockwirkung. Ideologisch vorbelastete Materialien und Gattungen - Sockel, Bronzeguss, Leinwand, Rahmen - wurden durch industriell produzierte Massenware ersetzt.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz

 


Samstag, 2. Juni

16 Uhr Führung

Zeichnung: Idee, Konzept und das Material des Kunstwerks
Darboven, Glöckner, Roehr, Rückriem, Walther
Infolge der Verwendung neuer, oft industriell hergestellter Werkstoffe entzündete sich in den 60er Jahren ein Diskurs um das Material der Kunst. Kritiker wie etwa Lucy Lippard sprachen von einer "Dematerialisierung", Benjamin Buchloh hingegen von einer "Rematerialisierung". Anhand von Zeichnungen in der Ausstellung geht die Führung auf diese Begrifflichkeiten ein.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz


Samstag, 16. Juni 2012

16 Uhr Führung

"Sculpture as place" - die Bedeutung von Architektur und Außenraum für
minimalistische Ansätze
Buchholz, Glöckner, Goeritz, Posenenske, Uecker
Ein dreidimensionaler Werkbegriff sowie expliziter Raumbezug verleihen minimalistischer Plastik eine architektonische Dimension. Goeritz schafft bereits 1957 gebäudegleiche, minima-listische Turm-Skulpturen mitten in Mexiko Stadt. Posenenskes modulare, industriell gefer-tigte Vierkantrohre lassen sich beinahe mimetisch in den öffentlichen Raum einfügen.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz

 


Dienstag, 19. Juni

19 Uhr Talk im Haus Huth

Buchpräsentation ‚Minimalism in Germany The Sixties'
Gespräch mit Paul Maenz, Rolf Ricke und Renate Wiehager
Die Daimler Kunst Sammlung präsentiert ihre grundlegende Forschungsarbeit zum deutschen Minimalismus in einer umfangreichen Publikation (ca. 500 Seiten, HatjeCantz). Der Katalog zur Ausstellung widmet sich ausgewählten reduktionistischen Arbeiten der Zeit, mit rund 100 Werken von etwa 40 deutschen Künstlerinnen und Künstlern, überwiegend im Besitz der Daimler Kunst Sammlung. Essays zu minimalistischen Tendenzen in Architektur, Literatur, Film und Design entfalten darüber hinaus einen weiter gefassten Kontext. Zu diesem Anlass werden Renate Wiehager, Paul Maenz und Rolf Ricke in Tendenzen von Konzept, Minimal und Serialität im Deutschland der
1960er Jahre einführen.

 


Mittwoch, 4. Juli

19 Uhr Talk im Haus Huth

Die Kunst - Franz Erhard Walther
In den 1960er Jahren bricht Franz Erhard Walther mit traditionellen Vorstellungen von Bild, Skulptur und künstlerischem Material. Walther erprobt prozessuale Strukturen und Handlungsformen wie Falten, Trennen, Kleben, Einpacken, Stapeln, Leimen, Schneiden oder Auslegen mit zu jener Zeit als unkünstlerisch geltenden Materialien wie Hartfaserplatten, Grundiermasse, Kleister, Nessel, Packpapier oder Filz. Seine Handlungen definieren sich stets als Bestandteil des Werks, wodurch das Moment der Zeit als bildhauerisches Material Bedeutung bekommt. Im Gespräch mit Renate Wiehager werden weiterhin Fragen der Präsentation und die Rolle des Betrachters erläutert.


Samstag. 7. Juli

16 Uhr Führung

Bild und Raum - Die Erneuerung des Raumbegriffes im Minimalismus
Buchholz, Rückriem, Schene, Stromsky, Uecker, Walther
Erich Buchholz realisierte 1922 in seinem Berliner Atelier ein erstes deutsches Raumkonzept, das er 1966 rekonstruierte; Günther Uecker schuf um 1965 räumliche Ensemble aus Licht und Metall; Ulrich Rückriem und Helmut Stromsky untersuchten das Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Skulptur; Eckhard Schene und Franz Erhard Walther erkundeten visuelle und handlungsbasierte Begriffe von Skulptur.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz

Samstag, 21. Juli

13-16 Uhr Fotografie-Workshop von Studenten der Fu Berlin

Minimale Motive – zwischen Skulptur und Architektur
Raumgreifende Werke, serielle Strukturen und Raster, handlungsorientierte Werkkonzepte – Wie sehen Sie diese Ausstellung? Machen Sie sich ein Bild! Die Daimler Kunst Sammlung lädt Sie ein zum Fotografie-Workshop mit Führung durch die Ausstellung und Exkursion am Potsdamer Platz. Zum Abschluss können die fotografischen Fundstücke gezeigt, ausgetauscht und besprochen werden.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Kunst.Sammlung@Daimler.com

16 Uhr Führung

Rasterungen - künstlerisches Verfahren zwischen Struktur und Prinzip
Boehm, Posenenske, Roehr
Mit seiner formalen Strenge, Klarheit und Einfachheit erzeugt das Raster - wie Roehr es formulierte - "keine Komposition", sondern eine Struktur, die er als "ein Ordnungsgefüge mit gleichartigen Objekten" bezeichnet. Im Gegensatz zu komponierten, hierarchisch organisierten Arbeiten begreifen KünstlerInnen rasterförmige Strukturen als hierarchielos und antiautoritär.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz

 


Samstag, 4. August 2012

13-15.30 Uhr Kinder-Workshop von Studenten der Fu Berlin

Minimalistische Kunst begreifen - 1. Workshop für Kids im Alter von 8-14 Jahren
Wolltet Ihr schon immer einmal wissen, was man in der Kunst alles machen kann? Was ist Kunst? Welche Materialien kann man für ein Kunstwerk verwenden? Welche Geschichten kann man mit Kunst erfinden? Wer gibt den Kunstwerken eigentlich die Namen? Und wie wird eine Ausstellung gemacht? Wenn ihr das auch schon einmal ausprobieren wolltet, dann seid Ihr herzlich eingeladen, uns zu besuchen.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Kunst.Sammlung@Daimler.com

16 Uhr Führung

KünstlerInnen in die Produktion - Sozio-politische Ansätze
Buchholz, Darboven, Posenenske, Roehr,
Buchholz sympathisierte mit dem Produktivismus der November Gruppe. Hanne Darboven formulierte ihre Gesellschaftskritik über die Visualisierung eines emanzipierten Zeitbegriffes, Posenenske und Roehr greifen in ihren Serien eine industrielle Ästhetik auf und bringen darin Ideen von prozessorientierter, demokratisierter Kunstproduktion zum Ausdruck.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Kunst.Sammlung@Daimler.com

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz


Samstag, 18. August 2012

13-15.30 Uhr Kinder-Workshop von Studenten der Fu Berlin

Minimalistische Kunst begreifen - 1. Workshop für Kids im Alter von 8-14 Jahren

Wolltet Ihr schon immer einmal wissen, was man in der Kunst alles machen kann? Was ist Kunst? Welche Materialien kann man für ein Kunstwerk verwenden? Welche Geschichten kann man mit Kunst erfinden? Wer gibt den Kunstwerken eigentlich die Namen? Und wie wird eine Ausstellung gemacht? Wenn ihr das auch schon einmal ausprobieren wolltet, dann seid Ihr herzlich eingeladen, uns zu besuchen.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Kunst.Sammlung@Daimler.com

16 Uhr Führung

Der aktivierte Betrachter - Handlungsbasierte Ansätze von Skulptur
Buchholz, Posenenske, Schene, Walther
Der Rezipient als konstitutiver Teil des Kunstwerkes wird bereits in der Werkanlage minimalistischer Skulptur mitgedacht. Posenenskes immer wieder neu anzuordnende 'Vierkantrohre' zeigen dabei einen stark prozessualen Charakter. Walthers 'Werksätze' werden begleitet von Handlungsanweisungen zur körperlichen Involvierung des Betrachters und 'Anwendung' seiner Arbeiten.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz

 

Samstag, 25. August

13-16 Uhr Bewegungs-Workshop von Studenten der Fu Berlin

Minimales erleben – Der Körper als Werkzeug der künstlerischen Schöpfung, das Objekt als Werkzeug der Vermittlung (unter Einbeziehung der Arbeiten Franz Erhard Walters)

Franz Erhard Walther entwickelte zu seinen Objekten konkrete Handlungsanweisungen, die für Vollständigkeit und Verständnis seiner Werke zentral sind. Gemeinsam sollen Anweisungen zu Objekten der Ausstellung aktiv nachvollzogen und über die Erkenntnisse, auch anderer minimalistisch arbeitender Künstler, eigene Handlungsvorstellungen erarbeitet und besprochen werden. Der Workshop ist für interessierte Menschen mit Bewegungsfreude.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Kunst.Sammlung@Daimler.com

 

Sonntag, 26. August

13-16 Uhr Fotografie-Workshop von Studenten der Fu Berlin

Minimale Motive – zwischen Skulptur und Architektur
Raumgreifende Werke, serielle Strukturen und Raster, handlungsorientierte Werkkonzepte – Wie sehen Sie diese Ausstellung? Machen Sie sich ein Bild! Die Daimler Kunst Sammlung lädt Sie ein zum Fotografie-Workshop mit Führung durch die Ausstellung und Exkursion am Potsdamer Platz. Zum Abschluss können die fotografischen Fundstücke gezeigt, ausgetauscht und besprochen werden.

 


Samstag, 1. September 2012

13-16 Uhr Bewegungs-Workshop von Studenten der Fu Berlin

Minimales erleben. – Der Körper als Werkzeug der künstlerischen Schöpfung, das Objekt als Werkzeug der Vermittlung (unter Einbeziehung der Arbeiten Franz Erhard Walters)
Franz Erhard Walther entwickelte zu seinen Objekten konkrete Handlungsanweisungen, die für Vollständigkeit und Verständnis seiner Werke zentral sind. Gemeinsam sollen Anweisungen zu Objekten der Ausstellung aktiv nachvollzogen und über die Erkenntnisse, auch anderer minimalistisch arbeitender Künstler, eigene Handlungsvorstellungen erarbeitet und besprochen werden. Workshop für interessierte Menschen mit Bewegungsfreude.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Kunst.Sammlung@Daimler.com

16 Uhr Führung

Minimalismus - Minimal Art. Die Reduktion als globales und lokales Phänomen.
Darboven, Posenenske, Rückriem, Walther
Viele Künstler der Nachkriegskunst in Deutschland verstanden sich als Erben einer zerstörten Kulturlandschaft. Das Zentrum des internationalen Parketts der Kunst hatte sich inzwischen nach New York verlagert. Darboven, Posenenske, Rückriem und Walther reisten in die Vereinigten Staaten um zu lernen, auszustellen und sich auszutauschen.

17 Uhr Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz

Mittwoch, 12. September 2012

19 Uhr Talk im Haus Hut


Minimalism in Germany. The Sixties - Kritisch-politische Horizonte.

Ein Gespräch mit Egidio Marzona und Renate Wiehager.
Gesprächsthema dieses Abends sind politische Hintergründe und Motivationen für die Werke etwa von Franz Erhard Walther, Charlotte Posenenske und Peter Roehr. Fragen wie "Haben politische Ereignisse die Kunstproduktion
beeinflusst?" oder "Welche Rolle kam Joseph Beuys zu?" werden eben so erörtert wir die Fragestellung "Welchen Normen und Institutionen haben sich die Künstler dieser Zeit verweigert?".

Gesprächspartner von Renate Wiehager ist Egidio Marzona (Berlin/Wien). Marzona war zunächst als Galerist, später als erfolgreicher Verleger tätig. Er hat eine der weltweit bedeutendsten bibliophilen/archivalischen Sammlungen zur Kunst
des 20. Jahrhunderts aufgebaut und ist ein renommierter Spezialist im Kontext minimalistischer Kunst.

 

 
         
           
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